Emma Lehmkuhl mit neun ghanaeschen Kindern

Mein Name ist Adjoa. Also eigentlich Emma. Emma Lehmkuhl. Adoja ist mein ghanaischer Name und steht für Frieden. Ich heiße so, weil ich an einem Montag geboren wurde. Was ist dein ghanaischer Name? Finde es doch heraus! Ich garantiere dir, lieber Leser, du bist noch keine Woche in Ghana und wirst es wissen. Bei mir hat es zwei Tage gedauert bis ich in das Konzept der „Local-Names“ eingeweiht wurde. Nicht mal einen Tag hat es gedauert, da saß ich schon in einer riesigen Chop Bar und habe mein erstes Fufu gegessen. Du merkst schon: In Ghana gibt es viele neue Sachen zu entdecken und zu lernen. Zum Glück helfen einem die gastfreundlichen Ghanaer dabei.  Denn sie wollen einem ihre Kultur näher bringen und geben sich alle Mühe, dass du lieber Besucher, dich pudelwohl fühlst. Ich hatte das Glück von Januar bis Ende März 2020 durch Ghana reisen zu können.

Die Reise habe ich selbst geplant und mich auf eigene Faust auf den Weg gemacht. Ich kann nicht behaupten, dass es immer einfach war und ich ohne Kulturschock davon gekommen bin, aber Folgendes  kann ich sagen: Es war ein Abenteuer aus dem ich Erinnerungen, Erfahrungen und Freundschaften für ein ganzes Leben mitgenommen habe. Ghana ist  außerdem sicher und nicht zu touristisch. Jedoch gerade touristisch genug, um sich nicht alleine in der Fremde zu fühlen. Für mich, als Allein-Reisende, war das ein netter Nebeneffekt. Denn so lernt man nicht nur wunderbare Ghanaer kennen, sondern auch noch andere Reise-Verrückte Menschen aus aller Welt. Ich habe im Norden des Landes für zwei Monate ein Praktikum in einer privaten Klinik  gemacht und eine Zeit lang in einem Waisenhaus gelebt.  Aus dem Erlebten möchten ich jetzt kurz und knapp einige Erfahrungen und Tipps mit denen teilen, die sich für eine Reise nach Ghana interessieren.

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